
AR+Dogs – Weil 08/15 nicht mein Ding ist
Ein sonniges Lebensgefühl für Mensch und Hund
Hunde sind für mich weit mehr als „nur Hunde“.
Sie sind Familienmitglieder, Weggefährten, Abenteurer, Seelentröster, Chaoten, Lehrmeister – und manchmal eine ziemlich große Herausforderung. Genau das liebe ich an ihnen.
Meine drei eigenen Fellkinder haben mir immer wieder gezeigt, wie viel wir von Hunden lernen können, wenn wir aufhören, sie einfach nur „funktionieren“ lassen zu wollen.
Wer sagt, Hunde seien nicht mit Kindern zu vergleichen, hat sie vielleicht noch nie mit meinen Augen gesehen.
Denn auch Hunde wollen die Welt entdecken. Sie wollen ausprobieren, verstehen, dazugehören, eigene Entscheidungen treffen und sich entwickeln. Sie brauchen Grenzen und Orientierung – aber genauso Vertrauen, Beziehung, Freude und die Möglichkeit, ihren eigenen Charakter zu entfalten.
Und wenn dein Hund einmal nicht auf dich hört, dann tut er vielleicht gar nichts gegen dich.
Vielleicht tut er gerade etwas für sich.
Genau diese Sichtweise hat meine Arbeit geprägt.

Ich wollte nie die Hundeschule sein, in der Mensch und Hund zum hundertsten Mal dieselbe Übung auf dem Hundeplatz absolvieren.
Mich interessiert das echte Leben. Das Miteinander. Die kleinen Herausforderungen des Alltags – und vor allem die Frage:
Wie können Mensch und Hund gemeinsam eine richtig gute Zeit haben?
Deshalb sind bei AR+Dogs Formate entstanden, die Training, Bewegung, Beschäftigung und Abenteuer miteinander verbinden:
Physio Walks, die Bewegung und Gesundheitsförderung mit gemeinsamen Erlebnissen verbinden.
Foto Walks, bei denen nicht nur die Hunde vor die Kamera kommen, sondern vor allem schöne gemeinsame Erinnerungen entstehen.
Krimi Walks, bei denen Spürnasen und ihre Menschen gemeinsam auf Ermittlungsreise gehen.
Kläffer Fit für alle, die Bewegung lieber gemeinsam als einsam erleben.
Sozialkontaktstunde, weil Begegnungen mehr sein können als „Der muss da jetzt durch“.
Und natürlich das QuestDog – Trainingsabenteuer für pfiffige Pfoten, bei denen Mensch und Hund zu einem Agententeam werden und gemeinsam auf Mission gehen.
Für mich war und ist das kein Training um des Trainings willen.
Es geht darum, Mensch und Hund als Team zu sehen.
Darum, Fähigkeiten zu entdecken und zu fördern.
Darum, Selbstvertrauen wachsen zu lassen.
Darum, gemeinsam Lösungen zu finden.
Und darum, dass Lernen sich manchmal einfach nach Abenteuer anfühlen darf.
Hinter all dem steht eine einfache Idee:
Ein sonniges Lebensgefühl für Mensch und Hund.
Ich wünsche mir, dass das Zusammenleben mit einem Hund nicht hauptsächlich aus dem Abarbeiten von Regeln und Problemen besteht.
Sondern aus Neugier.
Aus Vertrauen.
Aus Bewegung.
Aus gemeinsamen Erlebnissen.
Aus Lachen.
Aus kleinen Erfolgen.
Und aus ganz vielen Momenten, in denen man denkt:
„Was für ein Glück, dass genau dieser Hund zu mir gehört.“
Dafür wollte ich mit AR+Dogs immer einen etwas anderen Raum schaffen – einen, in dem Hunde nicht bewertet, sondern verstanden werden. In dem Menschen nicht das Gefühl bekommen, etwas falsch zu machen, sondern Unterstützung dabei, ihren eigenen Weg mit ihrem Hund zu finden.

Und wie geht es weiter?
Im Moment liegt AR+Dogs auf Eis, weil andere Dinge meine Aufmerksamkeit brauchen.
Aber die Ideen sind nicht verschwunden.
Im Gegenteil.
Die Zukunft hält noch jede Menge Abenteuer bereit.
Viele Ideen sind bereits entstanden, manches ist geplant, manches wartet noch darauf, überhaupt erfunden zu werden. Neue Formate, neue Geschichten, neue Missionen und vielleicht auch ganz neue Wege, Mensch und Hund zusammenzubringen.
Sie sind nicht verworfen.
Nur aufgeschoben.
Und wer weiß – vielleicht öffnet sich irgendwann wieder die Tür zu einem neuen Kapitel von AR+Dogs.
Bis dahin darf diese Seite bleiben, was sie immer sein sollte:
ein kleiner Vorgeschmack auf das, was möglich ist, wenn Hundetraining ein bisschen mehr sein darf.